Hast Du Alles eingepackt?

03/02/2016

Diese Frage stelle ich mir eigentlich jeden Tag, bevor ich das Haus verlasse. Es folgt ein obligatorischer Check der Taschen. Mobiltelefon, dabei. Schlüssel, dabei. Brieftasche, dabei. Ähnlich verhält es sich, wenn ich mein Gepäck für eine Tour vorbereite. Allerdings lasse ich hierbei noch etwas mehr Sorgfalt walten, als bei meinem „Handy, Schlüssel, Brieftasche – Ritual“. Denn wenn man einmal unterwegs ist – vor allem auf ausgedehnteren Touren – ist es äußerst unpraktisch „noch mal eben zurückzugehen“ und etwas Vergessenes zu holen. Daher habe ich einen Tourenrucksack (mehr zum Thema Rucksack gibts unter: reise-durch-australien.de/backpacker-rucksack) grundsätzlich vorbereitet, in dem eine Grundausstattung Ihren Platz hat. Diese beinhaltet unter anderem ein Tarp, einen Regenponcho, 30 m stabile Schnur, ein Messer, Kochgeschirr, einen Edelstahlbecher und eine Wasserflasche mit einem Liter Volumen.
wandern mit rucksack durch die welt

Da ich auch häufiger mal abseits ausgetretener Pfade unterwegs bin, reicht ein Liter Wasser nicht allzu lange, insbesondere bei heißem Sommerwetter. Da Wasser aber nun mal essenziell wichtig ist und dieser eine Liter eher eine Notreserve darstellt, musste ich mir zwangsläufig Gedanken machen, wie man auch auf längeren Touren abseits der sonst allgegenwärtigen Wasserhähne, genug Wasser zur Verfügung hat.

backbacker beim wandern

Wasser gibt es ja reichlich auf dem Blauen Planeten – leider ist nur ein Bruchteil davon trinkbar. Also ist das eigentliche Stichwort „Trinkwasseraufbereitung“. Neben dem grundsätzlich zu empfehlendem Abkochen des Wassers, welches zwar in vielen Fällen ausreicht, jedoch weder Schwebstoffe noch Chemikalien beseitigt, ist ein Wasserfilter hier das Mittel der Wahl.

 

Wasserfilter – aber welcher?

backpack-rucksackEs gibt viele verschieden Arten von Wasserfiltern. Soviele, dass ich mir ersteinmal einen Überblick verschaffen musste, bevor ich ein Produkt gefunden habe, das für mich optimal ist. Wasser zu filtern ist grundsätzlich eine gute Idee – auch wenn es zu Hause „frisch aus der Leitung“ kommt. Kalk ist nur ein Beispiel von Dingen, die man vielleicht doch lieber aus seinem Trinkwasser filtern möchte. Für den Heimbereich gibt es etliche Lösungen von verschiedenen Herstellern. Es gibt Filter die direkt am Wasserhahn angeschlossen werden, es gibt welche, die erst befüllt werden müssen, es gibt Pumpwerke mit integriertem Filter. Aber das hilft Jemandem wie mir nicht, wenn er Unterwegs ist. Aber zum Glück gibt es auch eine sehr breite Palette an Angeboten, die speziell für die mobile Wasseraufbereitung zugeschnitten sind. Doch nach kurzer Recherche, stellte ich fest, dass dieser Bereich ebenfalls sehr viele Lösungen bereithält. Es empfiehlt sich also Vorab folgende Fragen zu klären:

– Wie oft benötige ich den Wasserfilter?
– Wieviel Wasser möchte ich aufbereiten (in einem Rutsch UND insgesamt)?
– Welcher Zeitaufwand erscheint mir für das Filtern angemessen?
– Wie schwer ist die Reinigung und Pflege?
– Gibt es Verschleißteile, die ich besser direkt als Ersatz mit einpacke?
– Benötige ich eine Notlösung, falls ich mal nicht in der Nähe von Trinkwasser bin oder brauche ich ein Gerät das ich Notfalls auch täglich und über einen längeren Zeitraum einsetzen kann?
– Was genau soll herausgefiltert werden?

Das sind vorher bereits abzuklärende Punkte mit einer gewissen, allgemeinen Gültigkeit. Dazu kommen natürlich noch die eher individuellen Anforderungen, wie Farbe, Gewicht, Größe und letztlich natürlich auch der Preis.

Sind diese Fragen beantwortet, hat man schon eine recht gute Vorstellung, wonach man genau sucht und die Auswahl der in Frage kommenden Produkte schrumpft auf eine überschaubare Anzahl zusammen. Mit den Ergebnissen des obigen Fragenkataloges zur Hand findet man hier schnell das passende Produkt.

 

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