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Trinkwasser sollte möglichst frei von gesundheitsschädlichen Stoffen sein. Viele Menschen im modernen Europa glauben, dass dies auf unser Leitungswasser zutrifft. Schließlich sieht es im Normalfall weder besorgniserregend aus, noch schmeckt oder riecht es bedenklich. Dennoch bedeutet das nicht, dass unser Leitungswasser wirklich frei von Keimen ist. Denn Deutschland ist weltweit nur auf dem 57. Platz, wenn es um die Qualität des Leitungswassers geht – an den qualitativen Standards von Trinkwasser bemessen. Die Alternative zum ständigen Mineralwasserkauf kann ein Wasserfilter sein. Allerdings ist Wasserfilter nicht gleich Wasserfilter. Wie machen sich die verschiedenen Wasserfilter im Test und wie schneidet der Aktivkohlefilter durchschnittlich ab?

Die Vorteile und die Nachteile des Aktivkohlefilters

Die meisten Aktivkohlefilter funktionieren dahingehend, dass sie schädliche Substanzen und Stoffe beim Filtern des Wassers in sich binden. Das Resultat ist geschmacksneutrales, frisches und sauberes Wasser. Dabei bedient man sich beim Aktivkohlefilter noch heute einer altbewährten Filtertechnik und lässt das Wasser durch ein sehr feines Kohlegranulat fließen. Je nach Filter ist dieses mehr oder weniger fein oder auch in mehreren Schichten aufgebaut. Hierbei gilt meistens: Umso feiner das Granulat und umso dicker die Kohleschicht, umso gründlicher ist der Filterungsprozess. Hier redet man jedoch von mikroskopisch feinem Granulat. Man sollte sich einen Aktivkohlefilter für die Filterung des Trinkwassers also keinesfalls wie einen Filter für das Aquarium vorstellen. Außerdem handelt es sich beim Aktivkohlefilter nach wie vor um eine der effektivsten und nachhaltigsten Filterarten.

Klingt einfach, aber ist es das auch? Aktivkohlefilter benötigen für den Gebrauch in der Regel weder Wasser (außer das Wasser, das gefiltert werden soll) und auch keine Elektrizität – dadurch sind die Folgekosten gering und überschaubar. Und dennoch filtern sie Schadstoffe (beispielsweise Herbizide und Pestizide), Chemikalien (zum Beispiel Chlor, Trihalomethane und Fluorid) und andere Fremdstoffe (etwa Humus oder Algen) aus dem Wasser. Wertvolle Mineralien wie beispielsweise Magnesium, Kalzium oder Kalium bleiben hingegen unberührt. Dadurch verbessern sich nicht nur die Reinheit, sondern auch der Geschmack und der Geruch des Wassers. Allerdings kommt es hier auch immer auf den verwendeten Filter an und auf dessen Qualität. Denn ein Aktivkohle-Filtersystem muss nicht immer so gut sein wie das andere. Doch was heißt das und wie kann man, seiner Gesundheit zuliebe, die „guten“ Filter von den „schlechten“ unterscheiden?

 

Wasserfilter Test – gute oder schlechte Filter?

Die Qualität des Filters zeichnet sich nicht immer durch seinen Herstellernamen oder durch seinen Preis aus. Allerdings gibt es leider zahlreiche namenlose Filtersysteme, die mit zu loser oder zu groben Granulaten arbeiten. Das wirkt sich natürlich auf die Filterung des Wassers und auf die spätere Reinheit aus. Die verschiedenen Filtersysteme von Britta mischen bei Tests beispielsweise stets ganz oben mit, aber auch Filtersysteme von Katadyn und B&L sind einen näheren Blick wert. Schauen Sie sich hier die derzeitigen Top 3  Aktivkohle-Wasserfilter an

Und: Heißes Wasser sollte man mit einem Aktivkohlefilter nicht filtern. Das könnte das Granulat auch bei einem sehr hochwertigen Filter beschädigen.

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